Holger Laschka

Holger Laschka vor Jubelbild Grüne

Holger Laschka in seinem Münchner Landtags-Büro

46 Jahre Schweinfurt und sieben Jahre München: Mit diesem kommunalen Lebenserfahrungsmix, garniert mit ein paar Sprengseln Bamberg und Berlin (Studien), möchte ich ab 15. März 2020 die Stadtpolitik bereichern als Oberbürgermeister meiner Heimat- und Geburtsstadt. Als studierter Kommunikationswissenschaftler und Public-Affairs Manager leite ich seit November 2012 die Pressestelle und Kommunikationsabteilung der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Münchner Maximilianeum (Sitz des Bayerischen Landtags). Mein journalistisches Rüstzeug habe ich mir in Schweinfurt als Redakteur des Schweinfurter Tagblatts, Redaktionsleiter der Märkte für Unterfranken und als langjähriger Redaktionsleiter beim lokalen Fernsehsender TV1 geholt. Viele Computernutzer kennen mich auch als Inhaber des Schweinfurter PC-Spezialist Fachhandelsgeschäfts oder früheren Betreiber des offiziellen Stadtportals schweinfurt.de und der ersten Schweinfurter Onlinezeitung swex.de.

Zu den Grünen kam ich in den Achtzigern als friedensbewegter Industrie-Azubi nach meinem Grundwehrdienst; damals tagte ein kleiner Kreis ökologisch-pazifistischer Menschen symbolträchtig im „Grünen Baum“, wo neben fränkischer Fleischkost auch schon Vegetarisches (meist überbackener Schafskäs‘ mit Salat) auf der Speisenkarte stand. In meinem ZImmer hing das berühmte Poster des vom Schuss getroffenen Soldaten (Why?) neben dem mir noch heute lieben Grünen-Wahlplakat „Grün bricht durch“ zur Bundestagswahl 1987. Meine grünen Ideen waren in meinem Ausbildungsbetrieb SKF (ich habe Industriekaufmann gelernt) weniger gefragt; umso mehr mein Einsatz für die Mitbestimmung als IG-Metall-Vertrauensmann der kaufmännischen Azubis. Später, als Lokal- und Sportjournalist und Fernsehmoderator, stand Parteipolitik für mich lange nicht mehr im Vordergrund.

Was mich zeitlebens beschäftigte und faszinierte: der Sport. Aktiv als passabler Leichtathlet und eher steifer Turner bei der Turngemeinde und bis heute als nicht talentierter aber hartnäckiger Ausdauer- (Rad & Laufen) und einigermaßen regelmäßiger Kraftsportler. Passiv waren es für den Sportjournalisten Holger Laschka natürlich der ERV (Mighty Dogs) und der FC 05, denen ich mal die Daumen drückte, mal in der Berichterstattung kritisch den Finger in die sportliche Wunde legte. Meine journalitische Passion waren über die Jahre aber auch immer die in Schweinfurt weniger bachteten und so genannten Randsportarten – Gerätturnen (auch als Pressewart des Turngaus Schweinfurt), Rudern, Triathlon, Leichtathletik, Judo, Fechten, Schwimmen… Ein Fußballspiel, das schrieb sich von allein; die Reportage über einen talentierten Hochspringer erforderte mehr Autorengeschick.

Mit meiner Familie – meiner zwölfjährigen Tochter Marie, meinem 24jährigen Sohn Hendrik und meiner Frau Petra – lebe ich heute wieder in Schweinfurt, alle unter einem Dach und im Nachbar-Reihenhaus Petras 28jähriger Sohn Basti mit seiner langjährigen Lebensgefährtin. Ein kleines Familienidyll, das ich unter der Woche gegen eine Pendlerwohnung in München tausche, um meinem Beruf nachzugehen. Bis zum September haben wir noch in Unterhaching gewohnt, wo zwar (noch) etwas besser Fußball gespielt wird, man dafür aber nicht halb so schön lebt wie im Fränkischen. Ich bin glücklich, dass mich meine Frau und die „Kinder“ bei meiner Kandidatur nach Kräften unterstützen und Petra selbst auch für den Stadtrat kandidiert (Listenplatz 9). Gemeinsam mit unseren 42 weiteren Kandidierenden auf der Grünen-Stadtratsliste wollen wir Schweinfurt zu einer ökologisch-sozialen Vorbildstadt in Bayern entwickeln.

Für eine zuversichtliche und ideenreiche Zukunftspolitik: Schweinfurt, Mutig voran!